Erfolgsgeschichte: Wie die Bonner Lack & Karosserie die Zettelwirtschaft hinter sich gelassen hat.
Zwei Standorte. Über 30 Mitarbeitende. Eine 80 Meter lange Werkstatthalle. Und ein System, das irgendwann nicht mehr mitgewachsen ist. Für Alexander Eßer, Geschäftsführer der Bonner Lack & Karosserie GmbH, war es der Moment, in dem klar wurde: Wachstum braucht mehr als gute Handwerker – es braucht eine digitale Grundlage, die den ganzen Betrieb zusammenhält. Was danach passierte, lesen Sie hier.
Ein Meisterbetrieb wächst und stößt an Grenzen.
Die Bonner Lack & Karosserie GmbH ist kein kleiner Laden um die Ecke. Der Meisterbetrieb für KFZ-Lackierarbeiten und Unfallinstandsetzung betreibt zwei Standorte in Bonn und Meckenheim, beschäftigt mehr als 30 Fachleute und liefert täglich Qualitätsarbeit – von der Delle bis zur kompletten Unfallinstandsetzung.
Was intern lange gut funktioniert hatte, wurde mit zunehmendem Wachstum zur Herausforderung: ein einfaches Rechnungsprogramm und eine markenspezifische BMW-Software. Beide Tools hatten ihre Berechtigung, aber keines davon konnte den gesamten Werkstattalltag zuverlässig abbilden.
Die Zielsetzung: Informationen dorthin bringen, wo sie gebraucht werden.
Als die Bonner Lack & Karosserie 2017 auf WERBAS//KSR aufmerksam wurde, war die Erwartungshaltung klar definiert. Kein großes IT-Projekt. Kein Selbstzweck. Sondern vier konkrete Ziele:
- Informationen verfügbar machen – direkt am Fahrzeug, in der Werkstatt, im Büro
- Prozesse absichern – weniger Missverständnisse, weniger Informationsverluste
- Ersatzteile strukturierter abwickeln – mit Fotos, Teilenummern, digitaler Weitergabe
- Die Geschäftsführung entlasten – mit Betriebszahlen in Echtzeit statt auf Zuruf
Vorher & Nachher: Was hat sich geändert?
| Bereich | Vor der Einführung | Mit WERBAS//KSR VCS |
|---|---|---|
| Informationsverfügbarkeit | Manuell erfragen, mehrfach weitergeben | Zentrale digitale Datenbasis in Echtzeit |
| Prozesssicherheit | Hohes Risiko für Missverständnisse und Informationsverluste | Klar dokumentierte Abläufe, weniger Rückfragen |
| Ersatzteile | Zettel, Rückfragen, manuelle Abstimmung | Digitale Erfassung mit Fotos, Teilenummern, direkter Weitergabe |
| Laufwege | Viele Wege durch hohen Abstimmungsbedarf | Ca. 55% weniger Laufwege |
| Standortübergreifende Zusammenarbeit | Abhängig von Telefon und E-Mail | Gemeinsame Datenbasis für beide Standorte |
| Wirtschaftlichkeit | Zeitverlust durch Reibungsverluste im Alltag | Spürbar verbesserte Auslastung nach der Einführung |
Umsetzung: Nicht nur eine Software einführen, sondern die Arbeit erleichtern.
Die Einführung von WERBAS//KSR VCS dauerte 3–4 Monate. Was nach einem straffen Zeitplan klingt, war in der Praxis eine bewusst begleitete Prozessveränderung – kein schneller App-Rollout, bei dem am Ende alle ratlos vor dem Tablet stehen.
Heute arbeiten rund 30 Mitarbeitende an beiden Standorten mit der Software: per Tablet oder Smartphone. Der MobileWorker spielt dabei eine zentrale Rolle. Mitarbeitende fotografieren defekte Teile, erfassen Teilenummern und leiten die Informationen direkt zur Nachkalkulation weiter – ohne Zettelwirtschaft, ohne Rückfragen, ohne unnötige Wege durch die Halle.
Die Schulung war konsequent praxisnah aufgebaut. Wer mit einem Smartphone umgehen kann, findet sich im MobileWorker schnell zurecht. Komplexere Themen wurden intern mitgefilmt – so stand das Wissen jederzeit abrufbar zur Verfügung, ohne dass jemand ein zweites Mal persönlich erklärt werden musste.
„Mit WERBAS//KSR VCS haben wir endlich ein System, das unseren gesamten Betrieb verbindet. Werkstatt, Büro und Geschäftsführung arbeiten auf einer gemeinsamen Datenbasis."
- Alexander Eßer, Geschäftsführer Bonner Lack & Karosserie GmbH
Herausforderungen & Erfolgsfaktoren
Die Akzeptanz gegenüber Neuerungen war anfangs ein Thema. Nicht alle Bereiche wurden gleich schnell angenommen: Während der MobileWorker schnell punkten konnte, weil der Mehrwert direkt im Alltag spürbar war, brauchten andere Funktionen wie die Zeiterfassung etwas länger.
Entscheidend war dabei eine klare Haltung: Die Software wurde nie als zusätzliche Belastung vermittelt, sondern als Werkzeug, das Sicherheit schafft und den Alltag entlastet. Wer täglich mit unvollständigen Informationen arbeitet, weiß schnell zu schätzen, wenn das System einem die Antwort liefert, die man braucht.
Ein weiterer Erfolgsfaktor war die enge Zusammenarbeit mit dem Team von WERBAS//KSR. Im Mittelpunkt standen nicht Features und Funktionsumfang, sondern die echten Bedürfnisse des Betriebs. Mit Schulungen, direkter Erreichbarkeit und persönlicher Unterstützung fand VCS Schritt für Schritt seinen Platz im Betrieb – und wurde zum festen Bestandteil davon.
Lesen Sie die vollständige Erfolgsgeschichte und starten Sie Ihre eigene.
Was Alexander Eßer und sein Team bei der Bonner Lack & Karosserie erlebt haben, ist kein Einzelfall. Viele K&L-Betriebe stehen vor denselben Fragen: Wie bekomme ich Werkstatt, Büro und Geschäftsführung auf einen Stand? Wie reduziere ich die täglichen Reibungsverluste? Und wie finde ich ein System, das wirklich zu meinem Betrieb passt?
Die vollständige Erfolgsgeschichte, im PDF-Format, gibt Antworten: mit allen Details zur Umsetzung, zu den eingesetzten Modulen und zu den konkreten Ergebnissen, die nach der Einführung von WERBAS//KSR VCS messbar wurden.
Weiterführende Informationen
Häufige Fragen aus K&L-Betrieben
Welche Software eignet sich für K&L-Betriebe mit mehreren Standorten?
WERBAS//KSR VCS ist speziell für die Anforderungen von Karosserie- und Lackierbetrieben entwickelt worden und unterstützt standortübergreifende Zusammenarbeit über eine gemeinsame Datenbasis. Bei der Bonner Lack und Karosserie GmbH arbeiten beide Standorte in Echtzeit mit denselben Auftrags- und Fahrzeuginformationen.
Wie reduziere ich als K&L-Betrieb die Laufwege meiner Mitarbeitenden?
Der größte Hebel ist die mobile Datenerfassung direkt am Fahrzeug. Mit dem MobileWorker von WERBAS//KSR erfassen Mitarbeitende Schadenbilder, Teilenummern und Auftragsinformationen per Tablet oder Smartphone und übermitteln diese sofort ins System. Die Bonner Lack & Karosserie hat damit ihre Laufwege um ca. 55 % reduziert.
Wie lange dauert die Einführung einer Werkstattsoftware wie VCS?
Bei der Bonner Lack & Karosserie dauerte die Einführung 3–4 Monate. Die Einführung umfasst Onboarding, praxisnahe Schulungen und einen begleiteten Go-Live. WERBAS//KSR stellt sicher, dass das Team nicht allein vor dem System steht. Persönliche Unterstützung ist Teil der Implementierung und der langfristigen Betreuung.
Wie schaffe ich es, dass meine Mitarbeitenden eine neue Werkstatt-Software akzeptieren?
Entscheidend ist, dass der Mehrwert für die Mitarbeitenden sofort spürbar ist. Der MobileWorker wurde bei BLK schnell akzeptiert, weil er den Alltag ganz klar entlastet: weniger Rückfragen, weniger Wege, Informationen auf dem Gerät.
Kann WERBAS//KSR VCS auch die Zeiterfassung in einem K&L-Betrieb abbilden?
Ja. VCS umfasst ein vollständiges Zeiterfassungsmodul, das speziell auf den Werkstattalltag ausgelegt ist. Bei der Bonner Lack & Karosserie hat sich gezeigt: Wenn Mitarbeitende verstehen, dass die Zeiterfassung den eigenen Arbeitsalltag strukturiert und erleichtert – und nicht der Kontrolle dient – wird sie schnell zum selbstverständlichen Teil des Betriebs.